Dieses vorliegende Exemplar der Leseprobe zum Buch "Die Sprache unserer
Wunden" habe ich gern „durchgeschmökert“.
Die Autorin hat einen für mich lesenswerten Beitrag geschrieben.
In diesem Buch wird auf die vielfältigste Art an die reichhaltigsten Themen der Naturheilkunde herangegangen.
Beginnend aus ihrem eigen Leben, wie sie zu ihrer Berufung gekommen ist, über viele Themen der Heilpraxis, wie z. B. Energiesystem als Grundlage für die Heilung, die Sprache unserer Wunden, Wunden als Signal…, Wunden als spiritueller Lernweg, die Sprache der Diagnose, … und vieles mehr, bringt sie einige wenige Beispiele aus ihrer jahrelangen Tätigkeit mit ein. Der Leitgedanke „spinnt“ sich mehrfach sehr weit um den „ROTEN FADEN“ und wird vielleicht auch für manchen etwas schwer erfassbar...?!
Für mich jedoch liest es sich alles in allem sehr kurzweilig und interessiert. Die Autorin befleißigt sich eines lebhaften Schreibstils und verschafft dem Leser damit ein kurzweiliges Leseerlebnis.
Auszüge aus anderen Erscheinungen zu allen Themen wählt sie in gut ausgesuchten Dosierungen. Sie unterstreichen die Aussagekraft und Argumentation der Schreiberin, ohne den Gedankengang zu beschweren. 
Wer die Verfasserin kennt, sieht sie förmlich vor sich - wie sie doziert und alles erklärt. Wie sie mit dem ihr eigenen Schalk im Nacken, humorvoll und doch mit dem nötigen Ernst alle angerissenen Themen expliziert.
Manchmal hätte ich mir mehr Eingang in die Tiefe des jeweiligen Themas gewünscht, da für mich aus dem Titel assoziiert wird, dass es um Hinweise zur Sprache unserer Wunden geht, dass es dafür viele Darstellungen aus dem täglichen Heilpraktikerleben gibt, das ich mir aus den Beispielen etwas entnehmen kann, wo es - wie aufgetreten ist... aber vielleicht kann man(n) oder auch Frau das ja dann lesen, wenn sich nicht nur auf die Leseprobe beschränkt, sondern das Gesamtwerk „erstanden“ wird.
Möglicherweise gibt es ja auch einen Nachfolger, der dann all diese „Wunden“ noch praxisbetonter beleuchtet und an weitaus mehr Beispielen aus ihrer jahrelangen Tätigkeit sowie die durch ihre Berufung gesammelten Erfahrungen wiedergibt.
Auf alle Fälle wäre es für mich ein großer Wunsch.
Auch heute noch tut es gut, mit ihr zu korrespondieren, mit ihr zu sprechen, wenn man sich zufällig begegnet. Diese vorliegende Leseprobe ist auf alle Fälle eine Bereicherung regt sehr dazu an, sich intensiver mit den Themen zu beschäftigen, sich nicht nur mit der mit den „ERSTEN SEITEN“ zu begnügen, sondern eventuell das Gesamtwerk zu besorgen...  
A.-K. B.